Marokko Ausflüge aus 2003 und 2004
© by Werner Krokor, Beckum  
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Zweitägige Reise über Essaouira nach Marrakech und durch den Hohen Atlas zurück nach Agadir. Nachdem uns der Ausflug nach Marrakech und Essaouira im vergangenem Jahr so gut gefallen hatte, wollten  wir diesen nochmals wiederholen. Diesmal jedoch nicht mit einer Reisegesellschaft, sonder mit einem (viel  günstigerem) Taxi. Die Fahrtstrecke hatten wir auch etwas abgeändert. So fuhren wir von Agadir an der Küste entlang zuerst nach Essaouira. Unterwegs  konnten wir, im Gegensatz zum vergangenem Jahr  die Ziegen auf den Arganienbäumen bestaunen  und fotografieren. In Essaouira angekommen  besichtigten wir eine Fertigungswerkstatt für  diverse Holzartikel, sehr interessant. Essaouira  hatte uns danach diesmal nicht so gut wie im  Vorjahr gefallen. Vielleicht lag es an den überall im  Ort laufenden Vorbereitungen zu einem Kinofilm,  wodurch natürlich das Besichtigen stark  eingeschränkt wurde. Weiter ging es nach  Marrakech, wo wir wieder den berühmten,  wunderschön angelegten Garten "Jardin Majorelle" besuchten und bewunderten. Als Unterkunft hatten wir diesmal ein einfaches, alteingesessenes  Altstadthotel, in unmittelbarer Nähe des Djema El  Fna-Platz gewählt. Da wir gut in unserem  Zeitplan  lagen, besichtigten  wir einen Teil der Altstadt bei  einer Kutschfahrt, welches im Nachhinein nicht gerade empfehlenswert ist. Nach einem anschließenden  kleinen Rundgang durch die Souks suchten wir uns einen Platz auf der Dachterrasse des Cafe France, wo wir  den Sonnenuntergang über den El Fna-Platz erleben wollten. Ein tolles Bild, wenn die Sonne über der  Moschee untergeht und der Gauklerplatz, wo mittlerweile die Garküchen und Imbissbuden aufgebaut waren,  im abendlichen Lampenlicht erstrahlt. Nach diesem Erlebnis fuhren wir ca. 13 km außerhalb von Marrakech  zu einer Fantasia-Vorstellung mit vorherigem Essen und Trinken. Tolles Erlebnis. Anderntags machten wir  noch eine Führung durch die Souks und anderen Sehenswürdigkeiten mit, so das wir gegen 11Uhr wieder  Marrakech verlassen konnten. Den Rückweg nach Agadir machten wir über den, von den großen Reisebüros  nicht angebotenen Weg durch das Hohe Atlas-Gebirge. Eine Gute Entscheidung, denn die Gebirgsstrasse  über Asni, Imigdal nach Tin Mal, einer Grabmoschee im Hohen Atlas, weiter über den Tizi n`Test-Pass (  immerhin über 2000 m hoch) nach Tachguelte und Ouad Aissa  war schon ein Erlebnis zu fahren.  Abwechslungsreiche Fahrtstrecke mit tollen Ausblicken. Am späten Nachmittag kamen wir dann in Taroudannt  an, welches man auch als kleine Schwester von Marrakech bezeichnet. Die Altstadt hat noch eine sehr gut  erhaltene Stadtmauer, ein Besuch in dem ehemaligen Palast und heutigem Hotel Palais- Salam, lohnt sich.  Schöner Garten und orientalisch eingerichtete Räume, gut gepflegte Getränke, so konnte man den Ausklang  der Rundreise genießen. Von Taroudannt fuhren wir ohne Unterbrechung weiter zurück nach Agadir.
Eintägige Rundreise durch das Anti-Atlasgebirge Von Agadir über Biougra - Ait Boha - Tioulit - Tafaroute - Tahala - Tirhmi - Tiznit - Agadir. Ideale Streckenführung zur Einstimmung in das Land. Über schmalen Strassen schlängelt sich der Weg in  Serpentinen durch das Anti-Atlas Gebirge. Vorbei an malerischen Dörfern und Speicherburgen (Agadire),  welche sich farblich kaum von der  Gebirgslandschaft abheben, (man fragt sich  unbewusst: wovon lebt man in dieser Einsamkeit  hier ?) gelangt man nach Tafraoute. Unterhalb  von riesigen, aufeinander getürmten  Granitblöcken liegt der Ort und bietet einen  wunderbaren Anblick. Weiter über eine immer  schmaler werdende Strasse, vorbei an dem  mitten in der Gebirgseinsamkeit liegenden 5-  Sterne Hotel "du Kerduoz", überwindet man die  Gebirgszüge des Anti-Atlas, und es geht bergab,  in Richtung Tiznit. Tiznit, bekannt für die  Herstellung von Silberschmiedearbeiten, eine  kleine, schöne hinter einer Lehmmauer liegende  Medina, mit vielen Möglichkeiten den  Silberschmieden bei ihrer Arbeit über die Schulter  zu sehen. Doch Vorsicht, kaufen, vor allem  preiswerter, kann man besser in Agadir. Aufgrund  der fortgeschrittenen Zeit fuhren wir von Tiznit auf direkten Weg, mit kleinen Abstecher in einer Töpferei,  zurück nach Agadir. Im Rückblick, einer der lohnenswertesten Tagesausflüge.
Marokko 2004  (Fotos im Untermenue)
Nachmittagsausflug nach Tioute Von Agadir fuhren wir über Oulad Dahom, wo wir einen interessanten Wochenmarkt besuchten (Sonntags),  vorbei an Taroudant, welches wir bereits kannten, zu der schön gelegenen  Palmenoase Tiout. Dort  haben wir, nach der obligatorischen Einladung  zum Tee durch den Dorfvorsteher, die Oase auf  Eselsrücken erkundet. Vorbei an interessante,  alten Bewässerungssysteme wurden wir durch  die Oase geführt. Auf einer Anhöhe steht  malerisch eine alte Kasbah mit integriertem  Hotelrestaurant.
Tagesausflug nach Massa und "Kleine Sahara" Interessanter und nachahmenswerter Tagesausflug. Von Agadir fuhren wir zu dem Naturschutzpark Massa.  Hier mündet der Fluss Massa in den Atlantischen Ocean. Nach Besichtigung der "Grünen" Gegend, einer  Bananenplantage und einer interessanten Höhle  fuhren wir weiter zum Stausee Youssef Ben  Tachfine, wo man auf einer Berghöhe einen  wunderbaren Überblick über die Seenlandschaft  erhält. Weiterfahrend in Richtung Tiznit findet man  eine Sandwüstenlandschaft, welche als "Kleine  Sahara" bezeichnet wird. Wer Sanddünen bisher  noch nicht gesehen hat, bekommt hier einen  kleinen Vorgeschmack auf die Sandwüsten der  Sahara. Auf den Rückweg nach Agadir besuchten  wir den Küstenort Tifuite, wo man kilometerlange  Steilküsten, zum Atlantischen Ocean hin, findet.  An den Steilhängen sind überall kleine Hütten  angebaut, welches die sogenannten  "Wochenendhütten" der Einheimischen sind. In  Agadir wieder angekommen fuhren wir zu der  Oued Sous-Mündung, wo wir das Glück hatten,   Flamingos am Nachmittag beobachten zu können. 
Da wir von unserer Reise 2003 leider einige Bilder wegen Beschädigung der Speicherkarten abschreiben  mussten, und wir auch das Gefühl hatten, noch nicht alles um Agadir gesehen zu haben, sind wir in diesem  Jahr nochmals nach Agadir geflogen. Diesmal bereits Anfang Mai, wo die Temperaturen  hervorragend  auszuhalten waren.  Wir hatten uns vorgenommen, keine Ausflüge über den Reiseveranstalter mehr  zu buchen. Vom letzten Jahr  hatten wir noch einige Kontakte, so das wir diesmal alle Touren mit den überall anzutreffenden Überland-  Taxis durchführten. Für uns waren die Fahrten mit dem Taxi, deutschsprachig, in jeder Beziehung geeigneter. Wir wurden pünktlich vom Hotel abgeholt, wir fuhren allein ohne großen Anhang, wir konnten halten und  fotografieren wann wir wollten und wir konnten falls notwendig die Reiseroute kurzfristig ändern. Die Preise  lagen ca. 30 % unter denen der Reiseveranstalter, die Leistungen waren gleichwertig.
Marokko 2004